Montag, 27. Juni 2016

alles Kreative von unserer Hochzeit

Unsere Hochzeit liegt nun schon drei Jahre zurück, aber gerne möchte ich noch alles Kreative und vor allem das Selbstgebastelte festhalten. 



Bei der Dekroration haben wir uns für ein helles grün und cremeweiß als Farben entschieden. Entsprechend wurde alles darauf abgestimmt.
 

Einladung
Die Idee für die Einladung stammt aus dem Buch "Hochzeit: Einladungen & Tischkarten" von Monika Fischer aus dem Christophorus Verlag. Wobei wir uns für ein anderen Format entschieden haben.



In den Originaleinladungen waren die Namen der Gäste in der Anrede auch per Computer eingefügt und ausgedruckt. Entsprechend gab es auch für die Einzelpersonen die "Du/Dich-Variante" und für Paare als "Ihr/Euch-Version".


Außerdem hatten wir noch eine dritte Textversion für Gäste, die lediglich zum Polterabend und Gottesdienst mit Sektempfang geladen waren. Bei uns ist es zwar nicht erforderlich/üblich zum Polterabend einzuladen, hier darf jeder gern kommen, ebenso zur kirchlichen Trauung. Aber es war uns wichtig, Menschen, die wir sehr gerne dabei haben möchten, persönlich über die genauen Termine zu informieren.

Danksagung
Die Idee zur passenden Danksagungskarte stammt ebenfalls aus oben genannten Buch. Auf der linken Innenseite klebt ein Foto, welches eine Collage aus drei Hochzeitsbildern von uns ist.


Menükarten
Eine Karte auf jedem Tisch gab den Gästen eine Übersicht über alle Speisen und Getränke.




Sitzplan
Wir haben uns entschieden den Gästen nur einen festen Tisch zuzuteilen, aber am Tisch dann den Platz selbst zu wählen. Für jeden Gast haben wir einen kleinen Magnetbilderahmen besorgt, indem statt eines Fotos ein Namensschild steckte. Auf einer großen Magnettafel hingen für jeden Tisch ein nummeriertes Herz auf dem dann jeweils die Magnetbilderrahmen angebracht waren.
Die kleinen magnetischen Bilderrahmen dienten nicht nur der Sitzordnung, sondern waren gleichzeitig auch das Gastgeschenk.



Tischnummern
Damit jeder Gast anhand des Sitzplanes seinen Platz findet, brauchten die Tische eine Nummerierung. Dazu habe ich die Tischnummer auf ein grünes Herz gedruckt, welches mit einem Holzstab und einer cremefarbenen Schleife versehen wurde. So konnte es in eine kleine Vase mit grünem Dekosand gesteckt und auf jeden Tisch gestellt werden.


Hochzeitskerze
Die Idee stammt aus dem Buch "Kerzen für Familienfeste" von Annette und Nathalie Kunkel aus dem Topp Verlag.


Kerze zur Erinnerung an Verstorbene
Meine Schwiegermutter hat eine Kerze mit einem Engel gestaltet, die wir als Erinnerung an die Verstorbenen während der Messe angezündet haben.




Kirchenhefte


Brautstrauß 
Fürs Standesamt habe ich mich für orange Blumen zu meinem petrolfarbenen Kleid entschieden.



Der Strauß für die kirchliche Trauung war klassisch cremeweiß. Beide Sträuße stammen von einem Blumenhändler vor Ort.



Blumenschmuck und Dekoration
Unsere standesamtliche Trauung fand am heißesten Tag des Jahres statt. Immerhin war es am nächsten Tag zur kirchlichen Trauung 10° C kühler, aber mit 25-27° C immer noch recht warm. Und aufgrund der Wettervorhersage haben wir uns daher nur für ein paar einzelne Rosen und Schleifen als Autoschmuck entschieden.


Den Blumenschmuck an den Kirchenbänken und Apostelleuchtern hat meine Schwiegermutter selbst gemacht.




Die Gestecke für Altar und Ambo haben wir bei einem Blumenhändler vor Ort bestellt.



Ebenso hat dieser Blumenhändler uns Gestecke für die Tische auf der anschließenden Feier erstellt. Diese bestanden aus einer Spiegelfliese und zwei Stumpenkerzen, was wir Beides selbst besorgt haben, und dann dem Blumenschmuck in kleinen Terrakottaschalen.



Texte
Unser Trauspruch lautete "Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht."(Kol 3,14).

Entsprechend zum Trauspruch wählten wir auch den Brief an die Kolosser 3,12-17 als Lesung aus.


Zum Anzünden der Hochzeitkerze trug eine Cousine meines Mannes den Text "Die Hochzeitskerze spricht" vor.




Unsere Mütter, unsere beiden Trauzeugen und ich sprachen jeweils eine Fürbitte.
 

  
Nach der Kommunionausteilung sprachen mein Mann und ich die Meditation "Ich will ..." im Wechsel.
 

Verlinkt bei Happy Hochzeit

Samstag, 25. Juni 2016

Windeltorte mit Mütze, Hals- und Knistertuch

Bereits kurz Weihnachten letzten Jahres bekamen ein Kollege und eine Kollegin Nachwuchs. Zur Geburt ihres Sohnes bastelte ich eine Windeltorte.
Die Mitte besteht aus einer Packung großer Wattepads, die wir selbst statt Feuchttüchern nutzen. Drum herum stehen eingerollte Windeln, die mit Geschenkband befestigt sind. Für die obere Etage habe ich außerdem lange Holzspieße zum besseren Halten genutzt.



Geschmückt ist die Windeltorte mit ein paar selbst genähten Sachen:




Und da das Geschenk vor meiner Blogzeit entstanden, habe ich leider vergessen Fotos vor dem Einpacken mit Folie zu machen. 
 


Verlinkt bei Kiddikram

Oberteil "Trotzkopf" und Wende-Beanie-Mütze fürs Patenkind

Von meinem zweijährigen Patenkind bzw. dessen Eltern habe wir einiges an Babykram für Madita geliehen bekommen. Wir haben uns sehr gefreut Dinge wie Beistellbett, Autositz, Wippe, neutrale Kleidung etc. nutzen zu dürfen und nicht selbst kaufen zu müssen.
Mit einigen rausgewachsenen Sachen gab es auch eine Kleinigkeit fürs Patenkind zurück. Ich habe ihm nach dem Schnitt von Schnabelina ein Trotzkopf-Shirt genäht. Er trägt derzeit Größe 92/98 wobei eher Tendenz zu zweiteren. Und da ich zuvor ihm eine Mütze genäht hatte, die leider zu klein war, habe ich sicherheitshaber Größe 104 gewählt, damit das Shirt auch auf jeden Fall passt. Und das tut es zum Glück.
   

Ja, denn zum Geburtstag für ihn gab eine Wende-Beanie-Mütze. Da es eine Überraschung werden sollte, hatte ich etwas im Internet gestöbert, welchen Kopfumfang und Mützengröße Zweijährige in etwa haben. Aber Größe 47-49 hat leider nicht gepasst, die Mütze war zu klein :-( 
Genäht hab ich sie nach der Anleitung aus dem Buch "Nähen mit Jersey für Babys und Kids- Kinderleicht" von Pauline Dohmen. Aber irgendwie bin ich nicht ganz klar gekommen. So habe ich zum Beispiel nicht verstanden wo man die Wendeöffnung lassen soll. Pauline hat dankenswerterweise mir zweimal per E-Mail versucht zu helfen, aber irgendwie habe ich mich zu dusselig angestellt. Nun hab ich die Wendeöffnung am unteren Rand gelassen und die Unterkante der Mützen noch mal abgesteppt. So ist es auf keinen Fall gedacht, aber es funktionierte und ich habe trotzdem eine tragbare Mütze erhalten, wenn sie denn nicht zu klein wäre ;-)




Nun hatte ich aber leider nicht mehr genug von dem grauen Krokodilsstoff für eine neue größere Mütze. Daher entschied ich mich für die Superhunde und einen blauen Sternestoff. Da ich aber vergessen hab die neue Mütze zu fotografieren, gibt es leider kein Bild. Vielleicht kann ich das aber irgendwann nachholen. Auch die zweite Mütze ist nach der Anleitung aus dem Buch "Nähen mit Jersey für Babys und Kids- Kinderleicht" von Pauline Dohmen enstanden. Da mir immer noch nicht ganz klar war, wie ist es eigentlich gedacht ist, habe ich diesmal die Wendeöffnung an der hinteren Gipfelnaht gelassen und diese nicht wie angegeben in einem Zug geschlossen. So brauchte ich die Mütze am unteren Rand nicht absteppen wie es bei der ersten Version notgedrungen getan habe. Inzwischen wusste ich auch den genauen Kopfumfang meines Patenkindes, so dass sie nun passt.

Freitag, 24. Juni 2016

Upcycling Raglan-Shirt Gr. 80

Einige Oberteile habe ich bereits genäht, nun aber zum ersten Mal ein Raglan-Shirt. 

 
Das Schnittmuster stammt aus dem Buch "Nähen mit Jersey für Babys und Kids- Kinderleicht" von Pauline Dohmen. Auch die Idee für die Farbauswahl und Applikation habe ich aus diesem Buch übernommen. Allerdings hab ich sie im zweiten Teil bei den Größen für Ältere entdeckt, so dass ich beim Schnittmuster auf den Raglan-Pulli von Seite 30 im vorderen Teil zurückgegriffen habe. 
Die Vorlage für der Stern-Applikation habe ich nicht aus dem Buch genutzt, sondern von der Klimperkleinen Babyhose. Grund dafür ist einfach, dass ich davon schon eine Stern-Vorlage ausgedruckt und ausgeschnitten hatte.



Der rot-weiß gestreifte Stoff war übrigens mal ein Oberteil der Cousine meines Mannes. Einen Teil davon hatte ich bereits für ein Upcycling-Projekt genutzt, nämlich für eine Beanie-Mütze. Praktisch war, dass ich von dem Ursprungsoberteil den unteren Saum für das Raglan-Shirt übernehmen konnte. Daher habe ich auf das Bauchbündchen verzichtet.



Das Shirt ist in Größe 80 noch sehr weit und lang. Die Armlänge passt zwar schon ganz gut, aber das liegt wohl daran, dass ich zur Anleitung im zweiten Teil verrutscht bin und das Bündchen daher nur 4 cm breit ist und nicht gute 9 cm wie eigentlich bei dem verwendeten Schnitt aus dem ersten Teil angegeben ;-) Daher ist auch das Halsbündchen nur 4 cm breit und nicht 5 cm. Aber das macht ja durch das Falten dann hinterher nur einen halben cm aus und das fällt wohl nicht ganz so auf. Bei der Länge des Oberteils bin ich mir nicht sicher, ob ich beim Zuschnitt dran gedacht habe, dass ich das angegebene Bauchbündchen weglasse. Aber Hauptsache es passt zum Rest und ich finde Weite sowie Länge sind entsprechend gleich "groß". Und sollten die Arme zu kurz werden, wenn Madita der Rest passt, muss ich das Shirt halt als Variante mit Dreiviertelarm ausgeben ;-)

 

Verlinkt bei Kiddikram, sew mini und Meitlisache 

Jeans-Upcycling: kurze Hose Gr. 80

Ich habe einen neuen Schnitt für kurze Hosen ausprobiert: Marina ist ein Freebock von Mathila. Der Jeansstoff war eine alte Hose der Cousine meines Mannes und da es ein ganz dünner Stoff ist, eignet er sich super für kurze Sommerhosen.


Die Idee zur Verzierung mit Webband hatte ich auf dem Blog von Mara Zeitspieler entdeckt und auch bereits schon mal bei langen Hosen ausprobiert. Diesmal ist das Webband allerdings nur auf der Vorderseite der Hose. So kann man prima die Reste verwerten, was ich mir ebenfalls bei Maras Marina-Hosen abgeschaut habe. 
Durch das Webband haben die Hosen etwas Buntes, sind aber trotzdem noch schlicht, so dass sie gut auch zu bunten Oberteilen passen.



Und das letzte Ministück Rest des Webbandes habe ich wie ein kleines Label oben am Bündchen angebracht.



Genäht ist die kurze Hose in Größe 80, was wie das Meiste bereits anziehbar ist, aber auch noch Platz zum Wachsen lässt. Nun muss ich noch schauen, was der Praxistest zeigen wird. Die Marina Hose ist kürzer als meine bisher genähten Hosen aus dem Klimperklein-Buch. Ich könnte mir vorstellen, dass fürs Krabbeln etwas mehr Länge von Vorteil ist, damit die Knie bedeckt sind. Aber es wird auf jeden Fall trotzdem noch eine Marina-Hosen Variante mit Tasche folgen, denn spätestens wenn Madita laufen kann, zählt dieses Argument nicht mehr.


   


Verlinkt bei Kiddikram, sew mini, Meitlisache und alte Jeans - neues Leben